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Luzid X

Letzte Nacht, genauer gesagt mal wieder am Morgen, den x-ten luziden Traum gehabt. Eine Häufung in letzter Zeit, die mich persönlich freut, wenngleich es immer noch nicht handlebar ist. Ausgangspunkt war die Wohnung meiner Ex-Freundin und eine Anomalie, die zu explizitieren etwas den Rahmen sprengen würde. Jedenfalls wusste ich: Traum, alles klar und habe ihn erst eingefroren und gehalten. Der Versuch die Location zu ändern und diese dann mit anderen Menschen zu bevölkern… das klappt noch nicht ganz. Ich weiß nicht, woran das liegt, aber das will mir noch nicht gelingen.

Ich sage mir im Traum: Gut, dann änderst du jetzt die Umgebung, erschaffst dir eine andere Person und wirst mit der intim. Ergebnistechnisch habe ich noch nicht mal den Raum ändern können, geschweige denn andere Menschen in diesen projizieren können. Fail, aber bei der derzeitigen Tendenz-Frequenz besteht die Hoffnung, dass ich mich zeitnah in der Hinsicht weiterentwickeln werde. Und dann muss ich nur noch schauen, wie ich in die Köpfe anderer Menschen komme. Traumtechnisch ;)

Robby, dream ahead

Ich – Du – Wir

In einem Xing-Forum gab es ein Gedicht zum Thema Familie, wo zu lesen war: “Es gibt kein Ich und auch kein Du- nur das Wir, also auch kein Mich!”

Gedankenwurf: Selbst in einer Familie gibt es Ich und Du, wenngleich daraus (im Idealfall) ein Ich und Ich geworden ist und man mit dem anderen in Einklang steht. Das wirkliche Wir entsteht eigentlich erst im Kind, sind selbst Ich & Ich bei aller Einheit zwei Teile, die durch Verschmelzung etwas Gemeinsames erschaffen.

Muss nicht mal ein Kind, kann auch eine Idee sein. Die ist auch weitaus widerstandsfähiger *hihi*

Robby, kurz gesprochen

Missing Link

Zu sagen das vergangene Wochenende hätte mir gezeigt, was mir in all den Jahren des Studiums gefehlt hat, wäre übertrieben. Bezogen auf die letzten 365 Tage ist es aber durchaus zutreffend: Grenzdebil mit anderen Jungs um die Häuser ziehen und Scheiße bauen. Die Fotos mit mir an der Tür waren verhältnismäßig unaktuell und die Geschichten von erlebtem und getätigtem Unfung wehmütig machend. Zwar kann ich mich noch an allen möglichen Scheiß erinnern, seien es Einkaufswagenrennen, auf Kirchengerüste klettern, Klingelbahn im Dorf, diverser Unfug in Amsterdam oder dergleichen, aber das letzte Mal einer derartigen Aktivität… keine Ahnung.

Stattdessen habe ich mit meinen beiden besten Freunden den Sprung zu erwachseneren Themen wie Beziehung (im Speziellen) und Sex geschafft, aber das “richtige Danebenbenehmen”. Ich plane es mal für das übernächste Wochenende ein, vielleicht lässt sich da was finden. Wobei geplant so etwas weder funktioniert noch einen Reiz ausstrahlt. Vielleicht haben wir den Zenit auch schon überschritten *lach* Naja, abwarten.

Robby, re-connect

Pick a card

Während meine ausgespielten Karten hier, ich möchte fast sagen allesamt unbeachtet untergehen, wissen sie sich anderorts auszuzahlen. Ich werfe Karten in den Raum als würden sie nichts kosten. Die Resonanz darauf ist unerwartet positiv, steht auf ihnen auch nur eine Zusammenfassung meiner bisherigen Erkenntnisse.

Und so beginnen bei Xing die Wertschätzungen und Kontaktanfragen auf mich einzuprasseln. Nicht nur aufgrund weltbildlicher Diskussionen, sondern auch aufgrund meiner Kommentare zu beruflichen Fragestellungen. Und das finde ich großartig, lässt das die Hoffnung zu, dass meine bisherige Lebensausrichtung nicht der totale Fehlschlag war. Auch wenn der Studentenspiegel mir in der Hinsicht etwas anderes sagt.

Nun heißt es endlich fokussiert die DA anzugehen, meinen Selbstvorstellungsthread in die Luft gehen zu lassen und die notwendigen Kontakte für meinen beruflichen Einstieg zu knüpfen. Wenn es so weiter geht, wird dieser wohl unerwartet unkompliziert und einfach.
Gut, das wird es nicht. Aber machbar. So ist der derzeitige Stand der Dinge.

Robby, moving on

Lebensretterliebe

givesmehope ist zweifelsohne eine ganz nette Seite, wenngleich sie wie youporn ein gewisses Problem hat: Irgendwann hast du alles schon mal gesehen.

Was mich an ersterer allerdings stört, sind die Geschichten, in denen X eine Geschichte erzählt, wie er oder sie sich umbringen wollte, bedroht oder nicht beachtet wurde, Y aufgetaucht ist und ihn oder sie gerettet oder mit Aufmerksamkeit bedacht hat. Die Geschichte endet damit, dass die beiden jetzt heiraten.
Ehrlich gesagt: Mir machen solche Geschichten überhaupt keine Hoffnung, im Gegenteil. Ich kenne leider nicht die psychologische Fachbezeichnung, die es mit Sicherheit gibt, aber das… hmm, Entstehen einer “Liebe” aus einer massivst defizitären Situation. Das Binden in Abhängigkeit, entstanden aus einer (extrem) ungleichen Ausgangsbedingung: in meinen Augen abartig und alles, nur keine freie und gleichberechtigte Liebe.

Mir würde das im Traum nicht einfallen. Oder anders: Sollte ich in so eine Situation geraten und mein Körper automatisch derartige Reaktionen veranlassen, werde ich mit allen Mitteln dagegen steuern. Wie auch gegen das Stockholm-Syndrom, sollte ich mal Opfer einer Entführung oder Geiselnahme sein. Derartige Geschichten sind nicht voller Hoffnung, sondern (im neutralen Sinne) gestört.
Sollte X irgendwann die massive Bindung wieder aufgeben und die eigene Autonomie-Seite (wieder-)entdecken, viel Spaß mit der Ehe und dem Wegziehen der Beziehungsgrundlage: das X von Y abhängig war.

Robby, nichts für mich

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